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"Das hat uns geholfen" Generische Prinzipien von Psychotherapie
Jeder Praktiker ist bestrebt, dass er in seinem Tun, in seinem Helfen wirksam ist. Fast jede Therapieschule bietet dafür wissenschaftlich fundierte Weiterbildungen an und begründet die „Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmässigkeit“ von Psychotherapie. Patienten und Klienten suchen kompetente Hilfe, die Leiden lindert, Wunden heilt. Die Psychotherapieforschung ihrerseits hat inzwischen hinreichend bewiesen, dass „Techniken, Methoden“ im Gegensatz zu kontextuellen Bedingungen, Therapeuten- und Klientenvariablen kaum von Bedeutung sind. Was sich hinter dem Schlüsselbegriff „therapeutische Beziehung“ im Sinne professioneller Zuwendung versteckt, ist aber oft unklar und so vertrauen Praktiker über die Jahre auf ihr eklektisch erworbenes und bewährtes Erfahrungswissen nach dem Motto: wes heilt, hat Recht. Was aber steckt dahinter, wenn wir merken, erfahren oder auch messen, „dass es hilft“? Die vom Psychotherapieforscher G.Schiepek formulierten „Generischen Prinzipien“ geben Praktikern ein therapieschulenübergreifendes, wissenschaftlich fundiertes Orientierungs- Handlungs- und Evaluationsmodell. Die vom Psychoherapeuten M.Rufer dokumentierten Fallbeispiele konkretisieren dieses Wissen als „Praxis der Selbstorgansiation“ aus systemischer Perspektive. Ein salutogentisches Verständnis von Psychotherapie als Kooperation von Praktiker, Wissenschaftler und Patienten soll nachvollziehbar gemacht werden An wen richtet sich der Intensivkurs? Der Kurs richtet sich an erfahrene Berufsleute aus Medizin, Psychologie und angrenzenden Bereichen, die eine postgraduale Weiterbildung in Psychotherapie oder Beratung abgeschlossen haben und sich theoretisch und praktisch mit neuen Entwicklungen in Psychotherapie und Beratung auseinandersetzen wollen. Kosten / Bestätigung
Daten / Zeiten / Ort 1.Tag: Beginn jeweils 13.45 Uhr–18.45 Uhr 2.Tag: Beginn jeweils 09.15–12.30 Uhr, 14–17.45 Uhr |