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Alexithymie – Eine Störung der Affektregulation. Theorie und Praxis.
Seit einigen Jahren erfährt das Alexithymie-Konzept eine beeindruckende Neubelebung, es gilt inzwischen als zeitgemässes Modell für ein interdisziplinäres Verständnis von Emotionsregulationsstörungen bei psychischen bzw. psychosomatischen Erkrankungen. Alexithymie kann als Teilaspekt eines multifaktoriellen Krankheitsgeschehens angesehen werden, das bei vielen psychischen und auch körperlichen Krankheiten begleitend oder ursächlich eine Rolle spielt. Dass der häufig geäusserte Psychotherapiepessimismus in Bezug auf alexithyme Patienten nicht gerechtfertigt ist, soll in diesem Seminar gezeigt werden. Psychotherapeutische Vorgehensweisen, die bei alexithymen Patienten erfolgversprechend eingesetzt werden können und die Affektwahrnehmung-, differenzierung und verarbeitung fördern, werden dargestellt. Das Fazit wird lauten: Alexithymie ist kein Hindernis für eine erfolgreiche Psychotherapie! Dieses Seminar beinhaltet die folgenden Themen:
Es besteht für die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, Berichte aus der eigenen Praxis einzubringen und zu diskutieren. Diese können (müssen aber nicht) dem Referenten zuvor zugeschickt werden.
Administratives Richtet sich an: Berufsleute aus Medizin, Psychologie, Sozial- und angrenzende Berufe Kurszeiten: 09.15 Uhr bis 17.00 Uhr Gruppe: 25 - 30 TeilnehmerInnen (interdisziplinär, beide Geschlechter) Umfang: 8 Lektionen reine Arbeitszeit (diese werden auch zertifiziert) Ort: ZSB Bern, Villettemattstrasse 15, 3007 Bern Kosten: sFr. 260.- Anmeldung |