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Abschlusskurs in Systemtherapie

Kurzbeschreibung:

Der Abschlusskurs ist in didaktischer Hinsicht vergleichbar mit den vorausgehenden
Kursen, bietet inhaltlich jedoch eine weitere Professionalisierung und Graduierung
von Praxis und Theorie der Systemtherapie.

Voraussetzungen für den Abschlusskurs:

Erfüllung der Bedingungen des Aufbaukurses und erfolgreicher Abschluss desselben.
Ein Weiterbildungsvertrag regelt die gegenseitigen Rechte und Pflichten

Methode:

Zusätzlich zu den Methoden, die im Grundkurs sowie im Aufbaukurs angewendet werden:
- Live-Supervision (als Möglichkeit): Begleitung eigener Fälle der TeilnehmerInnen über längere Zeit.
- Supervision: Im Kleingruppenrahmen (Verpflichtung zur Videodokumentation).
Am Ende der Supervisionsphase müssen für die Erlangung des FSP-Fachtitels 8
abgeschlossene und dokumentierte Fälle
vorliegen.
- Eigene therapeutische Tätigkeit (für die Erlangung des FSP-Fachtitels): 400
Lektionen testierte eigene therapeutische Tätigkeit.
- Abschlussarbeit: Mündliche (30 Minuten Präsentation im Plenum)
und schriftliche Abschlussarbeit zu einem selbstgewählten, mit der WBK
abgesprochenen Thema (mind. 16 Seiten).
Auswahl von Lerninhalten in Praxis und Theorie:
- Reflektierung und Kontrolle der therapeutischen Beziehung und des therapeutischen Prozesses;
- Ethik der Systemtherapie, Supervision und Intervision;
- Festigung / Professionalisierung des systemtherapeutischen Denkens und Handelns;
- Phasen des therapeutischen Prozesses: Rückschritte und Rückfälle; Koordination therapeutischer Massnahmen; Kontinuität in der Psychotherapie;
- Systemische Aspekte des therapeutischen Umgangs mit Gewalt und Missbrauch;
- Systemtherapie, Psychologie und Psychiatrie; Grenzen der Systemtherapie, Indikationen und Kontraindikationen; Systemtherapie und allgemeine Psychotherapie;
- Institution als System. Kooperation unter Institutionen. Probleme der Zuständigkeiten. Organisationsentwicklung.
- Rechtliche Aspekte des Gebrauchs audiovisueller Mittel in der Systemtherapie;
- Störungsspezifische Konzepte und Interventionen III :
Systeme mit verschiedenen Problemen und Störungsbildern: Fallbeispiele aus der Praxis der Dozentinnen und Dozenten und der Kursteilnehmer;
- Wirkfaktoren der Therapie, Beziehung und Techniken; allgemeine und spezifische Techniken als Wirkfaktoren;
- Qualitätsmanagement in der Systemtherapie;
- Begleitendes Literaturstudium.
Ziel:

Das Ziel des Abschlusskurses ist die Professionalisierung der praktischen und
theoretischen Kompetenz in Systemtherapie. Mit der Anerkennung eines begleiteten
Abschlusskolloquiums erlangen die TeilnehmerInnen die Auszeichnung als SystemtherapeutInnen.
Zeitlicher Umfang:

Der Abschlusskurs in Theorie und Praxis der Systemtherapie dauert ca. ein Jahr und umfasst insgesamt
10 Seminare à je 16 Stunden und
1 Seminar à 12 Stunden, insgesamt 11 Seminare:
- 132 Stunden Wissen, Können
- 40 Stunden Supervision in der Kleingruppe (4-6 TeilnehmerInnen)
- 400 Stunden testierte eigene therapeutische Tätigkeit.
Zeitliche Gliederung der Seminare:

1. Tag: |
09.15 Uhr12.15 Uhr: |
Wissen und Können |
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14.00 Uhr17.45 Uhr: |
Wissen und Können |

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2. Tag: |
09.15 Uhr12.15 Uhr: |
Wissen und Können |
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14.00 Uhr17.45 Uhr: |
Supervision in der Kleingruppe (im Seminar 11 entfällt der Nachmittag) |
Einsatz von Videoaufnahmen:

Als TeilnehmerIn der Weiterbildung Curriculum A oder B nehme ich zur Kenntnis,
- dass es eine Voraussetzung zum Besuch des Aufbaukurses ist, im beruflichen Alltag regelmässig therapeutisch/beraterisch tätig zu sein;
- dass es eine Voraussetzung ist, diese therapeutische/beraterische Arbeit mittels Videoaufnahmen der supervisorischen Unterstützung in der Ausbildungsgruppe zugänglich zu machen;
- dass die Verantwortung für eine korrekte Aufklärung der Personen, von denen Videoaufnahmen eingebracht werden, beim Kursteilnehmer liegt;
- dass Missachtung der Bedingungen den Kursausschluss mit Kostenfolge bedeuten kann.
Auflagen Supervision:

Für die Zertifizierung ist es eine Voraussetzung,
- dass das korrekt ausgefüllte Testatblatt vorliegt;
- dass mindestens 5 eigene, mittels Video dokumentierte Fallsituationen eingebracht werden (Situationen aus unterschiedlichen Sitzungen im Verlauf des gleichen Falles oder aus unterschiedlichen Fällen);
- dass im Verlaufe der zehn Supervisionseinheiten mindestens 3 unterschiedliche Fälle eingebracht werden (mit oder ohne Video).
Kosten Abschlusskurs: Fr. 6'400.; zahlbar in 2 Raten.
Kursdaten:

Abschlusskurs Nr. 15 Mittwoch/Donnerstag

| 1: 18./19.08.10 |
2: 15./16.09.10 |
3: 13./14.10.10 |
4: 17./18.11.10 |
5: 15./16.12.10 |
| 6: 19./20.01.11 |
7: 23./24.02.11 |
8: 16./17.03.11 |
9: 06./07.04.11 |
10: 11./12.05.11 |
| 11: 15./16.06.11 |
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Kein Inhalt einsichtsvoller Gespräche wird viel Wirkung haben, wenn sich die Bekräftigungsgewohnheiten einflussreicher Personen im sozialen System nicht verändern.

Albert Bandura
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