|
ZSB Bern Email: info@zsb-bern.ch |
Selbsterfahrung / Familienrekonstruktion Kurzbeschreibung: PraktikerInnen, die systemisches Denken in ihrer Arbeit anwenden wollen, sollten sich mit ihren eigenen Erfahrungen in vergangenen, gegenwärtigen und möglichen zukünftigen Systemen auseinandersetzen. Die eigenen Prägungen und deren Wirkungen und Wechselwirkungen werden dadurch verständlicher. Von Interesse sind dabei vor allem die Regeln, Sinngehalte, Verhaltensweisen und Kommunikationsmuster, die von einer Generation an die andere weitergegeben werden. Die Familienrekonstruktion ist eine diagnostische und therapeutische Methode, mittels welcher die spezifischen familiären Beziehungsmuster erkannt und räumlich-bildlich dargestellt werden können. Dabei geht es im besonderen um die Nähe und Distanz zwischen den Familienmitgliedern, um familiäre Hierarchien und nonverbales Ausdrucksverhalten. Konzept:Die Familienrekonstruktion ist eine Form der Mehrgenerationen-Familientherapie und diese wiederum eine Form der Familientherapie. Die Mehrgenerationen-Familientherapie sieht die Symptome u.a. als Resultanten gestörter Beziehungen und unverarbeiteter Konflikte in früheren Generationen, die in das Hier und Jetzt der Kernfamilie hineinragen, sich mit der Zeit verdichten und dann in symptomatischer Form zum Ausdruck kommen. Das Familiensystem wird daher unter zwei Aspekten betrachtet; zum einen die
Mitglieder der gegenwärtigen Familie des Klienten bzw. der Klientin: Vater,
Mutter, Geschwister, wichtige Verwandte und nahe Bezugspersonen (Herkunftsfamilie).
Zum andern die Herkunftsfamilien des Vaters und der Mutter des Klienten bzw.
der Klientin. Methoden: In der Familienrekonstruktion werden verschiedene methodische Elemente angewendet:
Die Ziele der Selbsterfahrung sind:
Die Selbsterfahrung in Familienrekonstruktion dauert zirka 1 Jahr und umfasst:
|