
ZSB Bern


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Lernkonzept

Das Ausbildungskonzept des ZSB basiert auf interaktivem und erfahrungsgeleitetem
Ler-nen wie in folgender Abbildung dargestellt:

- Begleitete Praxis: Die TeilnehmerInnen werden in ihrer Fallarbeit
von erfahrenen Lehrkräften begleitet. Falldarstellungen und Lernen an
eigenen Fällen/Therapieverläufen bilden die Grundlage dazu.
- Lernen am Modell: Die TeilnehmerInnen haben Gelegenheit, die Beratungs-
und Therapiestile erfahrener SystemtherapeutInnen live und mittels Video kennenzulernen.
- Methodentraining: Die Weiterbildung legt besonderes Gewicht auf das
Lernen durch Üben an praktischen Beispielen (z.B. Rollenspiele, Kleingruppenarbeit
usw.). Dabei repräsentieren die Fallbeispiele der DozentInnen ein breites
Spektrum von Störungsbildern aus der psychologisch-psychiatrischen Grundversorgung.
- Supervision: Die TeilnehmerInnen haben die Gelegenheit, ihre Therapien
im Gruppen- und Kleingruppenrahmen sowie einzeln ( für den FSP Fachtitel)
supervidieren zu lassen.
- Konzeptlernen: Die TeilnehmerInnen erweitern im Verlaufe der Ausbildung
ihr Repertoire an Handlungskonzepten.
- Theorie: Ausgehend von praktischen Fallbeispielen haben die TeilnehmerInnen
Gelegenheit, ihre theoretischen Kenntnisse zu erweitern. Gemäss einem
bio-psycho-sozialen Konzept des Organismus kommen dabei praxisrelevante, interdisziplinäre
Theorien zum Zug.
- Selbsterfahrung: Im Verlauf von fünf 2½-tägigen Selbsterfahrungsseminaren
(Familienrekonstruktion) sowie in 100 Stunden Einzelselbsterfahrung (für
den FSP-Fachtitel ) haben die TeilnehmerInnen Gelegenheit, sich mit ihrer eigenen
Herkunft und deren Bedeutung im therapeutischen Prozess auseinanderzusetzen
- Literaturstudium/Abschlussarbeit: Die TeilnehmerInnen werden durch allgemein
psychotherapeutische und speziell systemtherapeutische Literatur begleitet
und müssen diese themen- und praxiszentriert (Falldarstellungen) dokumentieren.
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