Gastseminare, Kongresse

lic. phil. Jacqueline Schmid

  • Trauma erkennen und therapieren

    Dienstag, 3. Dezember & Mittwoch 4. Dezember 2019 (1,5 Tage, Mittwoch bis 12.45 Uhr)

     

    Kursbeschrieb

    Die Begriffe Trauma und Traumatherapie wurden in den letzten Jahren inflationär benutzt –häufig leider auch wenig präzise, wenn nicht gar falsch. Traumaorientierte Psychotherapie ist keine eigene Therapierichtung, sondern eine Ergänzung zu bestehenden Therapieformen. Der Blick durch die Trauma-diagnostische Brille kann von allen bestehenden Schulen angewendet und aus der jeweiligen Sichtweise reflektiert werden. In diesem Gastseminar werden anhand der Konzepte der strukturellen Dissoziation die Bedeutung und Einordnung von Traumatisierungen und Traumafolgestörungen besprochen und vermittelt. Im Fokus stehen auch Bindungsstörungen und deren Auswirkungen. Nur wenn verstanden wird, ob und wie unsere PatientInnen (bindungs)traumatisiert sind, können wertvolle Hinweise und Wegweiser in der psychotherapeutischen Behandlung aufgegleist werden. Insbesondere bei Blockierung und Stagnation im therapeutischen Prozess kann sich die erweiterte psychotraumatologische Sichtweise als besonders hilfreich erweisen. Psychotherapie sollte immer auch ein gemeinsames Reflektieren in Kooperation mit den betroffenen KlientInnen und zwischen FachkollegInnen beinhalten. Deshalb wird in diesem Gastseminar neben den theoretischen und praxisorientierten Inputs auch ein fachlicher Austausch mit Fragestellungen und Beispielen aus der eigenen therapeutischen Arbeit angeregt.

     

    zur Person

     

    lic. phil. Jacqueline Schmid, eidg. anerkannte Psychotherapeutin, Traumatherapeutin DeGPT

     

    Administratives

    • Richtet sich an: Fachpersonen aus Sozialarbeit, Psychologie, Medizin und angrenzenden Berufsgruppen
    • Kurszeiten: 1. Tag  09:15–12:30 / 13:45 -17:15         2. Tag   09:30 - 12:45
    • Gruppe von maximal 50 TeilnehmerInnen

    • 9 Credits anrechenbar (SGPP und SGKJPP)
    • Ort: ZSB Bern, Villettemattstrasse 15, 3007 Bern, Plenumsraum

    • Kosten: sFr. 380.-
    • Anmeldeformular Gastseminar

     

     

  • GastreferentInnen am ZSB Bern seit 1998


    1998: Helm Stierlin, Heidelberg
    Systemische Therapie der Psychosen und schweren Psychosomatosen


    1999: Jürg Willi, Zürich
    Ökologisch-systemische Paartherapie


    2000: Revital Ludewig-Kedmi, Zürich
    Therapie mit Holocaust-Opfern und ihren Kindern.
    Systemische Aspekte.


    2001: Franz Caspar, Freiburg i.B.
    Verhaltenstherapeutische Konzepte und Praxis in der systemischen Therapie nutzbar gemacht


    2002: Guy Bodenmann, Fribourg
    Stress und Partnerschaft – Theorie und Praxis für die systemische Therapie


    2002: Wolfgang Fiegenbaum, Münster
    Angstbehandlung (Konfrontationstherapie)


    2003: Marie-Luise Conen, Berlin
    Therapie und Beratung im Zwangskontext


    2003: Brunna Tuschen-Caffier, Bielefeld
    Kognitive Verhaltenstherapie bei Essstörungen


    2004: Günter Schiepek, Innsbruck
    Kooperation von KlientInnen und TherapeutInnen


    2004: Arnold Retzer, Heidelberg
    Systemische Paartherapie


    2005: Siegfried Mrochen, Siegen
    Die therapeutische Arbeit mit Kindern im systemischen Kontext


    2005: Ulrich Clement, Heidelberg
    Systemische Sexualtherapie


    2006: Klaus & Karin Grossmann, Regensburg
    Bindungen - das Gefüge psychischer Sicherheit


    2006: Susy Signer-Fischer, Basel
    Angst und Sicherheit – Hypnotherapie mit Kindern


    2007: Igor Tominschek, München

    Die integrative Behandlung von Zwangsstörungen


    2007: Hansjörg Znoj, Bern
    Komplizierte Trauer


    2008: Roland Weber, Stuttgart
    Paartherapie mit allen Sinnen


    2010: Hans Lieb, Edenkoben
    Systemtherapie versus Verhaltenstherapie


    2011: Klaus & Karin Grossmann, Regensburg
    Bindungstheorie: Aktueller Stand der Forschung


    2011: Peter Fiedler, Heidelberg
    Dissoziative Störungen und Konversion - Borderline? Theorie und Praxis


    Alexithymie

    2012: PD Dr. med. Michael Rufer, Zürich

    Alexithymie – Eine Störung der Affektregulation. Theorie und Praxis.


    2013: Dr. med. Meinrad Ryffel, Bern

    ADHS, ein lebenslanges Hindernis?

     



     


    2015: Prof. Dr. Gabriele Gloger-Tippelt, Heidelberg

    Bindungen in der mittleren Kindheit, im Jugend- und Erwachsenenalter – Forschungsbefunde, Anwendung und Nutzen für die klinische Praxis

     

     

     

     

     

     


    2015: Dr. Rüdiger Retzlaff, Heidelberg

    Spiel-Räume - Systemische Therapie mit Kindern, Jugendlichen und Eltern

     

     

     

     

     

     

     

     

     


    2016: lic. phil. Birgit Dechmann, Zürich

    Gute Sexualität in langjährigen Beziehungen - eine Toolbox


    2016: Dr. lic. phil. Reinhold Bartl, Innsbruck

    Zukunftsorgan Gehirn - Wie hypnosystemisches Arbeiten von neurobiologischem Wissen profitieren kann?!


    2018: Dr. phil. dipl. psych. Imke Herrmann (re im Bild), München

    Einführung in die Praxis der Emotionsfokussierten Therapie


  • 2. Berner Psychotherapiekongress 2017: "Mit vereinten Kräften“ Der therapeutische Einbezug von Angehörigen in der Psychiatrie

    In Kooperation mit dem Psychiatriezentrum Münsingen (PZM) hat das ZSB am 5. und 6. Mai 2017 im PZM einen zweiten Psychotherapiekongress durchgeführt.

     

    Detaillierte Angaben zum Kongress sowie zu den beteiligten DozentInnen können auf der Kongresshomepage eingesehen werden

  • Berner Psychotherapiekongress 2013: "Null Bock auf Therapie" - Die Bedeutung familiärer Ressourcen in der Therapie mit Jugendlichen

    Das ZSB hat zum erstenmal einen solchen Grossanlass organisiert und dieser konnte am 22./23. März 2013 erfolgreich im Kursaal Bern durchgeführt werden!


    Nachlese mit Fotos

     

    Das rechtzeitig zum Kongress erschienene Buch mit der ausführlichen Wiedergabe der Hauptreferate, sowie verschiedener Workshopreferate, ist im Buchhandel erhältlich oder kann direkt im ZSB Bern bezogen werden.

    Weitere Literatur zum Therma finden Sie auf unserer Homepage unter Publikationen.