Gastseminare

Ego States in der Psychotherapie – Grundlagen und praxisorientierte Anwendung

Mit Ego States kann auf differenzierte und gleichzeitig spielerische Art und Weise ein Zugang zur Innenwelt gefunden werden. Damit können wir bei unseren Klient:innen effizient und ressourcenorientiert das innere Erleben bearbeiten, welches hinter den präsentierten Problemen steht. Die kreative Arbeit mit erlebnisorientierten Techniken macht Spass und motiviert Klient:innen mit uns an ihren weiteren Entwicklungsprozessen dranzubleiben.

Die Ego-State-Therapie ermöglicht auch eine achtsame und wohlwollende Fokussierung von Bindungsthemen, sowohl in der Beziehung zu sich selbst als auch zu anderen. Die Erkundung aktivierter eigener Ego States in der Gegenübertragung auf unsere Klient:Innen unterstützt die Klärung der eigenen therapeutischen Haltung. Das ist sehr hilfreich für das Verständnis und die Gestaltung der therapeutischen Beziehung. Die Arbeit an Bindungsthemen stärkt auch Selbstregulation und Selbstakzeptanz und damit die psychische Stabilität unserer Klient:innen.

Kursleitung und Weiterbildungsperspektive

In diesem Seminar vermitteln Selina Brunner Selina Franca Brunner – ZSB Bern und Erwin Lichtenegger egostates.ch (Leiter vom Institut egostates.ch in Winterthur)  mit ihrer anschaulichen und erfrischenden Art die praxisorientierte Anwendung des Ego States Model. Beide haben langjährige Erfahrung als Dozent:innen und legen Wert auf eine sichere und strukturierte Anwendung der Techniken im therapeutischen Alltag bei einem breiten Indikationsspektrum. Die vermittelten Techniken werden in Kleingruppen geübt.

Für wen ist die Weiterbildung?

Diese Weiterbildung richtet sich an Psychotherapeut:innen, nach abgeschlossener oder fortgeschrittener Grundausbildung, die Ego-State-Arbeit fundiert erlernen, sicher anwenden und differenziert in ihre Praxis integrieren möchten.

Nach Abschluss dieses Kurses besteht die Möglichkeit, die eigene Weiterbildung in der Ego-State-Therapie in weiterführenden Kursen und Vertiefungsangeboten bei egostates.ch fortzusetzen

 

Termin
4./5. September 2026

Zeit
9.15 – 12.30 / 13.45 – 17.00

Preis
CHF 450.-

Credits
Es werden 16 Credits bestätigt

Anmeldung
Anmeldeformular ausfüllen und mailen an
 info@zsb-bern.ch

Die Platzzahl ist jeweils auf 25 Teilnehmende beschränkt.

Anmeldeformular

Flyer

 

ZSB Bern
Villettemattstrasse 15
3007 Bern
T 031 381 92 82 info@zsb-bern.ch
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Die Familienrekonstruktion ist eine «systemische Selbsterfahrung in der Gruppe» und eine diagnostische und therapeutische Methode, mittels welcher die eigenen familiären Prägungen, deren Wirkungen und Wechselwirkungen erkannt und räumlich-bildlich dargestellt werden können. Der Zugang zur eigenen Biografie ist Grundlage von Lebenszufriedenheit und für die Entwicklung einer professionellen Haltung sowie für die Sicherung der Qualität des eigenen therapeutischen Handelns von grosser Bedeutung. Die Gruppenselbsterfahrung startet 2–3-mal jährlich und findet in geschlossenen Gruppen (max. 12 Studierende) statt. Die Selbsterfahrungsleitung achtet auf einen wohlwollenden und für eine Selbstöffnung notwendigen sicherheitsspenden Beziehungsrahmen. Sie steht unter Schweigepflicht und hat keine weiteren Dozent:innenaufträge innerhalb der Weiterbildung. Für psychologische Psychotherapeut:innen ist die Teilnahme integraler Bestandteil der Psychotherapieweiterbildung und obligatorisch. Für angehende ärztliche Psychotherapeut:innen wird der Besuch der Familienrekonstruktion empfohlen.

Ausschreibung und Anmeldung

Im Vertiefungskurs wird einerseits theoretisches Wissen und Können aus der systemischen Therapiepraxis störungs- sowie themenspezifisch vertieft und eingeübt. Andererseits werden innerhalb der psychopathologischen oder psychiatrischen Spezialgebiete auch andere evidenzbasierte Therapieverfahren vermittelt. Die emotionsfokussierte Vorgehensweise wird gefestigt und auf unterschiedliche Settings (Einzel-, Paar- sowie Elternsetting) ausgeweitet. In der Mitte des Vertiefungskurses findet die Einführung in die Abschlussarbeit statt, die bis zum Abschlusskolloquium am Ende des Vertiefungskurses fertiggestellt werden muss. Während des Vertiefungskurses finden zwei Supervisionsblöcke in der Gruppe statt mit je wechselnden Gruppen-Supervisor:innen pro Block. Der Vertiefungskurs schliesst mit einem Abschlusskolloquium und einer mündlichen Prüfung ab.

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Daten Inhalte VK 14

 

 

 

 

 

Im Grundkurs werden Konzepte und Methoden der systemischen Therapiepraxis anhand von Einblicken in reale Therapiefälle der Dozierenden anwendungsbezogen vermittelt. Die systemische Grundhaltung und die Gespr.chsführung im Mehrpersonensetting wird geübt und u.a. anhand von Videosequenzen analysiert. Im Weiteren werden die therapeutischen Schwerpunkte der bindungsbasierten und emotionsfokussierten Therapie eingeführt und die ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Psychotherapie vermittelt. Separat eingegangen wird ausserdem auf die die relevanten Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung und der Qualitätssicherung. Die Gruppen-Supervisionen starten im zweiten Drittel des Kurses. Der Grundkurs wird mit einem Abschlussseminar inklusive Kompetenzüberprüfung abgeschlossen.

Anmeldeformular Grundkurs

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