klemens menzi

Klemens Menzi

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH spez. Alterspsychiatrie und Alterspsychotherapie
  • 031 381 05 88
  • klemens.menzi@hin.ch
Zielpublikum
Erwachsene, Familien, Paare
Sprache
Deutsch, Englisch, Französisch
Profil

Kaufmännische Berufslehre. Maturitätsschule für Erwachsene. Studium der Humanmedizin an den Universitäten Fribourg und Bern (1997 – 2003). Innere Medizin in Langnau. Fachärztliche Weiterbildung an den UPD Bern mit stationärer Akutpsychiatrie, Klinikambulatorium mit allgemeiner Sprechstunde und Notfalltriage (Prof. W. Strik 2005 – 2008), teilstationäre und stationäre Psychotherapie (Prof. Th. Müller 2008 – 2010). Oberarzt im Bereich Alterspsychiatrie mit ambulanter und stationärer Alterspsychiatrie, Interdisziplinäre Memory Clinic am Inselspital, Tagesklinik Alterspsychiatrie, Konsiliar- und Liaisondienst der Alterspsychiatrie (Prof. U. Mosimann 2010 – 2015). Promotion 2009 als Dr. med. durch die Medizinische Fakultät der Universität Bern mit Dissertation unter der Leitung von Prof. Th. Dierks (Abteilung für Psychiatrische Neurophysiologie UPD Bern). Psychotherapeutische Ausbildung in systemischer Psychotherapie mit kognitiv-behavioralem Schwerpunkt (ZSB Bern, IAP Zürich 2006 – 2009).
Weitere Schwerpunkte in Schematherapie (Institut für Schematherapie Frankfurt seit 2015) und Systemaufstellungen (Wieslocher Institut für systemische Lösungen seit 2016).
Seit Ende 2014 in eigener psychotherapeutischer Praxis für Einzelpersonen, Familien und Paare. Fallbezogene Einzel- und Gruppensupervision. Leiter von Seminaren in Familienrekonstruktion (seit Oktober 2018). Ab 2022 Mitglied Zentrumsleitung ZSB Bern.

Mitglied Systemis

ZSB Bern
Villettemattstrasse 15
3007 Bern
T 031 381 92 82 info@zsb-bern.ch
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Die Familienrekonstruktion ist eine «systemische Selbsterfahrung in der Gruppe» und eine diagnostische und therapeutische Methode, mittels welcher die eigenen familiären Prägungen, deren Wirkungen und Wechselwirkungen erkannt und räumlich-bildlich dargestellt werden können. Der Zugang zur eigenen Biografie ist Grundlage von Lebenszufriedenheit und für die Entwicklung einer professionellen Haltung sowie für die Sicherung der Qualität des eigenen therapeutischen Handelns von grosser Bedeutung. Die Gruppenselbsterfahrung startet 2–3-mal jährlich und findet in geschlossenen Gruppen (max. 12 Studierende) statt. Die Selbsterfahrungsleitung achtet auf einen wohlwollenden und für eine Selbstöffnung notwendigen sicherheitsspenden Beziehungsrahmen. Sie steht unter Schweigepflicht und hat keine weiteren Dozent:innenaufträge innerhalb der Weiterbildung. Für psychologische Psychotherapeut:innen ist die Teilnahme integraler Bestandteil der Psychotherapieweiterbildung und obligatorisch. Für angehende ärztliche Psychotherapeut:innen wird der Besuch der Familienrekonstruktion empfohlen.

Anmeldeformular

Im Vertiefungskurs wird einerseits theoretisches Wissen und Können aus der systemischen Therapiepraxis störungs- sowie themenspezifisch vertieft und eingeübt. Andererseits werden innerhalb der psychopathologischen oder psychiatrischen Spezialgebiete auch andere evidenzbasierte Therapieverfahren vermittelt. Die emotionsfokussierte Vorgehensweise wird gefestigt und auf unterschiedliche Settings (Einzel-, Paar- sowie Elternsetting) ausgeweitet. In der Mitte des Vertiefungskurses findet die Einführung in die Abschlussarbeit statt, die bis zum Abschlusskolloquium am Ende des Vertiefungskurses fertiggestellt werden muss. Während des Vertiefungskurses finden zwei Supervisionsblöcke in der Gruppe statt mit je wechselnden Gruppen-Supervisor:innen pro Block. Der Vertiefungskurs schliesst mit einem Abschlusskolloquium und einer mündlichen Prüfung ab.

Anmeldeformular

Im Grundkurs werden Konzepte und Methoden der systemischen Therapiepraxis anhand von Einblicken in reale Therapiefälle der Dozierenden anwendungsbezogen vermittelt. Die systemische Grundhaltung und die Gespr.chsführung im Mehrpersonensetting wird geübt und u.a. anhand von Videosequenzen analysiert. Im Weiteren werden die therapeutischen Schwerpunkte der bindungsbasierten und emotionsfokussierten Therapie eingeführt und die ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Psychotherapie vermittelt. Separat eingegangen wird ausserdem auf die die relevanten Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung und der Qualitätssicherung. Die Gruppen-Supervisionen starten im zweiten Drittel des Kurses. Der Grundkurs wird mit einem Abschlussseminar inklusive Kompetenzüberprüfung abgeschlossen.

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