lucia gsteiger

Lucia Gsteiger

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
  • 031 381 42 33
  • lucia.gsteiger@hin.ch
Zielpublikum
Erwachsene, Familien, Paare
Sprache
Deutsch, Englisch, Slowakisch
Profil

Studium der Humanmedizin an der Komensky Universität in Bratislava,Slowakei (1989 – 1995), akad. Titel Medicinae Universae Doctor MUDr. 1995-2006 Fachärztliche Weiterbildung: Chirurgie in Solothurn. Psychiatrie und Psychotherapie in Münsingen und  Bern. Stationäre, klassische, psychodynamische und systemisch orientierte Akutpsychiatrie, Kriseninterventionsambulanz; ambulante Sprechstunde für MigrantInnen. 2004-2011 Oberärztin in Münsingen und Bern; stationär und ambulant. Erfahrung im Suchtbereich, im Klinikambulatorium mit allgemeiner Sprechstunde und Notfalltriage, im Konsiliardienst, transkultureller Psychiatrie. Psychotherapeutische Ausbildung in systemischer Psychtherapie am ZSB Bern (2000-2003). Supervision im Bereich des interkulturellen Dolmetschens. Seit 2009 eigene Praxis, seit 2013 am TherapeutInnen Netzwerk ZSB.

Ambulante integrierte psychiatrische Behandlung, Krisenintervention. Methodenkombinierte, kultursensitive, ressourcen- und lösungsorientierte Psychotherapie mit systemischem Schwerpunkt für einzelne Erwachsene, Paare und Familien (kassenzulässig). Selbsterfahrung, Supervision, Beratung (nicht kassenzulässig).

Mitglied Systemis

lucia-gsteiger.ch

ZSB Bern
Villettemattstrasse 15
3007 Bern
T 031 381 92 82 info@zsb-bern.ch
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Die Familienrekonstruktion ist eine «systemische Selbsterfahrung in der Gruppe» und eine diagnostische und therapeutische Methode, mittels welcher die eigenen familiären Prägungen, deren Wirkungen und Wechselwirkungen erkannt und räumlich-bildlich dargestellt werden können. Der Zugang zur eigenen Biografie ist Grundlage von Lebenszufriedenheit und für die Entwicklung einer professionellen Haltung sowie für die Sicherung der Qualität des eigenen therapeutischen Handelns von grosser Bedeutung. Die Gruppenselbsterfahrung startet 2–3-mal jährlich und findet in geschlossenen Gruppen (max. 12 Studierende) statt. Die Selbsterfahrungsleitung achtet auf einen wohlwollenden und für eine Selbstöffnung notwendigen sicherheitsspenden Beziehungsrahmen. Sie steht unter Schweigepflicht und hat keine weiteren Dozent:innenaufträge innerhalb der Weiterbildung. Für psychologische Psychotherapeut:innen ist die Teilnahme integraler Bestandteil der Psychotherapieweiterbildung und obligatorisch. Für angehende ärztliche Psychotherapeut:innen wird der Besuch der Familienrekonstruktion empfohlen.

Anmeldeformular

Im Vertiefungskurs wird einerseits theoretisches Wissen und Können aus der systemischen Therapiepraxis störungs- sowie themenspezifisch vertieft und eingeübt. Andererseits werden innerhalb der psychopathologischen oder psychiatrischen Spezialgebiete auch andere evidenzbasierte Therapieverfahren vermittelt. Die emotionsfokussierte Vorgehensweise wird gefestigt und auf unterschiedliche Settings (Einzel-, Paar- sowie Elternsetting) ausgeweitet. In der Mitte des Vertiefungskurses findet die Einführung in die Abschlussarbeit statt, die bis zum Abschlusskolloquium am Ende des Vertiefungskurses fertiggestellt werden muss. Während des Vertiefungskurses finden zwei Supervisionsblöcke in der Gruppe statt mit je wechselnden Gruppen-Supervisor:innen pro Block. Der Vertiefungskurs schliesst mit einem Abschlusskolloquium und einer mündlichen Prüfung ab.

Anmeldeformular

Im Grundkurs werden Konzepte und Methoden der systemischen Therapiepraxis anhand von Einblicken in reale Therapiefälle der Dozierenden anwendungsbezogen vermittelt. Die systemische Grundhaltung und die Gespr.chsführung im Mehrpersonensetting wird geübt und u.a. anhand von Videosequenzen analysiert. Im Weiteren werden die therapeutischen Schwerpunkte der bindungsbasierten und emotionsfokussierten Therapie eingeführt und die ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Psychotherapie vermittelt. Separat eingegangen wird ausserdem auf die die relevanten Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung und der Qualitätssicherung. Die Gruppen-Supervisionen starten im zweiten Drittel des Kurses. Der Grundkurs wird mit einem Abschlussseminar inklusive Kompetenzüberprüfung abgeschlossen.

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