oliver grehl

Oliver Grehl

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH
  • 076 319 05 28
  • praxisgrehl@me.com
Zielpublikum
Erwachsene, Familien, Paare
Sprache
Deutsch
Profil

Studium der Humanmedizin (Universitäten Bonn, Aachen und Bern 1985–1991). Neurologische Rehabilitation und Neurologie (Leukerbad und Bern 1992–1994). Akutpsychiatrie (Psychiatrische Klinik Münsingen 1995–1997). Beginn der systemischen Psychotherapieausbildung 1996 (ZSB Bern). Arzt in der Geschäftsführung einer privaten psychosomatischen Tagesklinik (Zürich 1998–2000). Oberarzt Psychiatrie Zentrum Münsingen (PZM) und Leiter der geschlossenen Akutaufnahme- und Entgiftungsstation für alkohol- und medikamentenabhängige PatientInnen 2001 bis 2007. Initiator und Leiter der Ambulanten Qualifizierten Alkoholentgiftung (AQUA) am PZM seit 2004. Seminartätigkeit in verschiedenen Unternehmen zum Thema Sucht am Arbeitsplatz. Teilprojektleiter der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern zur Überprüfung der Suchthilfe im Kanton. Diverse Konzeptentwicklungen im Suchtbereich. Leitender Arzt der Stiftung Berner Gesundheit 2008-2019. Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (Swiss Society of Addiction Medicine SSAM). Dozent am ZSB für die Themen Sucht, Burnout, Recht und Ethik. Supervisor in der Psychotherapieausbildung (Einzel- und Gruppensupervision), Fall-Supervision an diversen Kliniken (z.B. Privatklinik Wyss, Klinik Südhang, Psychiatriezentrum Oberwallis). Mitglied Systemis

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Die Familienrekonstruktion ist eine «systemische Selbsterfahrung in der Gruppe» und eine diagnostische und therapeutische Methode, mittels welcher die eigenen familiären Prägungen, deren Wirkungen und Wechselwirkungen erkannt und räumlich-bildlich dargestellt werden können. Der Zugang zur eigenen Biografie ist Grundlage von Lebenszufriedenheit und für die Entwicklung einer professionellen Haltung sowie für die Sicherung der Qualität des eigenen therapeutischen Handelns von grosser Bedeutung. Die Gruppenselbsterfahrung startet 2–3-mal jährlich und findet in geschlossenen Gruppen (max. 12 Studierende) statt. Die Selbsterfahrungsleitung achtet auf einen wohlwollenden und für eine Selbstöffnung notwendigen sicherheitsspenden Beziehungsrahmen. Sie steht unter Schweigepflicht und hat keine weiteren Dozent:innenaufträge innerhalb der Weiterbildung. Für psychologische Psychotherapeut:innen ist die Teilnahme integraler Bestandteil der Psychotherapieweiterbildung und obligatorisch. Für angehende ärztliche Psychotherapeut:innen wird der Besuch der Familienrekonstruktion empfohlen.

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Im Vertiefungskurs wird einerseits theoretisches Wissen und Können aus der systemischen Therapiepraxis störungs- sowie themenspezifisch vertieft und eingeübt. Andererseits werden innerhalb der psychopathologischen oder psychiatrischen Spezialgebiete auch andere evidenzbasierte Therapieverfahren vermittelt. Die emotionsfokussierte Vorgehensweise wird gefestigt und auf unterschiedliche Settings (Einzel-, Paar- sowie Elternsetting) ausgeweitet. In der Mitte des Vertiefungskurses findet die Einführung in die Abschlussarbeit statt, die bis zum Abschlusskolloquium am Ende des Vertiefungskurses fertiggestellt werden muss. Während des Vertiefungskurses finden zwei Supervisionsblöcke in der Gruppe statt mit je wechselnden Gruppen-Supervisor:innen pro Block. Der Vertiefungskurs schliesst mit einem Abschlusskolloquium und einer mündlichen Prüfung ab.

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Im Grundkurs werden Konzepte und Methoden der systemischen Therapiepraxis anhand von Einblicken in reale Therapiefälle der Dozierenden anwendungsbezogen vermittelt. Die systemische Grundhaltung und die Gespr.chsführung im Mehrpersonensetting wird geübt und u.a. anhand von Videosequenzen analysiert. Im Weiteren werden die therapeutischen Schwerpunkte der bindungsbasierten und emotionsfokussierten Therapie eingeführt und die ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Psychotherapie vermittelt. Separat eingegangen wird ausserdem auf die die relevanten Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung und der Qualitätssicherung. Die Gruppen-Supervisionen starten im zweiten Drittel des Kurses. Der Grundkurs wird mit einem Abschlussseminar inklusive Kompetenzüberprüfung abgeschlossen.

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