sandra schaerer

Sandra Schärer

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH
  • 031 371 43 94
Zielpublikum
Erwachsene, Familien, Paare
Sprache
Deutsch
Profil

Studium der Humanmedizin an der Universität Bern 1988-94, Nachdiplomkurs in Umweltmedizin am Institut für Umweltmedizin Luzern. 1994/95 Innere Medizin (Bezirksspital Münsingen)
1996-2005 Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie:

  • Stationäre Psychiatrie und Psychotherapie UPD Waldau
  • Ambulante Psychiatrie und Psychotherapie in der Psychiatrischen Universitätspoliklinik PUPK mit hauptsächlich verhaltenstherapeutischem Therapieansatz (fachlicher Schwerpunkt in der Sprechstunde für Essstörungen)
  • Systemisch ausgerichtete ambulante Tätigkeit im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Fribourg
  • Ambulante Tätigkeit als Praxis-Assistenzärztin am Zentrum für Systemische Therapie und Beratung Bern
  • Erlangung des Facharzttitels 2005

Mehrjährige psychotherapeutische Ausbildung und Graduierung am Institut für Ökologisch-systemische Psychotherapie in Zürich (Prof. Dr. med. Jürg Willi et al.) und Weiterbildung in Hypnotherapie bei der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Hypnose SMSH und der Gesellschaft Klinische Hypnose Schweiz (GHyps). Diverse Weiterbildungen in kognitiver Verhaltenstherapie, Sexualtherapie und dialektisch-behavioraler Therapie. Seit 2006 Tätigkeit in eigener psychiatrisch-psychotherapeutischer Praxis im ZSB Bern. Behandlung und Beratung von Familien, Paaren und Einzelpersonen mit systemischem Schwerpunkt. Verheiratet und Mutter von drei Kindern.

ZSB Bern
Villettemattstrasse 15
3007 Bern
T 031 381 92 82 info@zsb-bern.ch
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Die Familienrekonstruktion ist eine «systemische Selbsterfahrung in der Gruppe» und eine diagnostische und therapeutische Methode, mittels welcher die eigenen familiären Prägungen, deren Wirkungen und Wechselwirkungen erkannt und räumlich-bildlich dargestellt werden können. Der Zugang zur eigenen Biografie ist Grundlage von Lebenszufriedenheit und für die Entwicklung einer professionellen Haltung sowie für die Sicherung der Qualität des eigenen therapeutischen Handelns von grosser Bedeutung. Die Gruppenselbsterfahrung startet 2–3-mal jährlich und findet in geschlossenen Gruppen (max. 12 Studierende) statt. Die Selbsterfahrungsleitung achtet auf einen wohlwollenden und für eine Selbstöffnung notwendigen sicherheitsspenden Beziehungsrahmen. Sie steht unter Schweigepflicht und hat keine weiteren Dozent:innenaufträge innerhalb der Weiterbildung. Für psychologische Psychotherapeut:innen ist die Teilnahme integraler Bestandteil der Psychotherapieweiterbildung und obligatorisch. Für angehende ärztliche Psychotherapeut:innen wird der Besuch der Familienrekonstruktion empfohlen.

Anmeldeformular

Im Vertiefungskurs wird einerseits theoretisches Wissen und Können aus der systemischen Therapiepraxis störungs- sowie themenspezifisch vertieft und eingeübt. Andererseits werden innerhalb der psychopathologischen oder psychiatrischen Spezialgebiete auch andere evidenzbasierte Therapieverfahren vermittelt. Die emotionsfokussierte Vorgehensweise wird gefestigt und auf unterschiedliche Settings (Einzel-, Paar- sowie Elternsetting) ausgeweitet. In der Mitte des Vertiefungskurses findet die Einführung in die Abschlussarbeit statt, die bis zum Abschlusskolloquium am Ende des Vertiefungskurses fertiggestellt werden muss. Während des Vertiefungskurses finden zwei Supervisionsblöcke in der Gruppe statt mit je wechselnden Gruppen-Supervisor:innen pro Block. Der Vertiefungskurs schliesst mit einem Abschlusskolloquium und einer mündlichen Prüfung ab.

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Im Grundkurs werden Konzepte und Methoden der systemischen Therapiepraxis anhand von Einblicken in reale Therapiefälle der Dozierenden anwendungsbezogen vermittelt. Die systemische Grundhaltung und die Gespr.chsführung im Mehrpersonensetting wird geübt und u.a. anhand von Videosequenzen analysiert. Im Weiteren werden die therapeutischen Schwerpunkte der bindungsbasierten und emotionsfokussierten Therapie eingeführt und die ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Psychotherapie vermittelt. Separat eingegangen wird ausserdem auf die die relevanten Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung und der Qualitätssicherung. Die Gruppen-Supervisionen starten im zweiten Drittel des Kurses. Der Grundkurs wird mit einem Abschlussseminar inklusive Kompetenzüberprüfung abgeschlossen.

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