tara varela

Tara Varela

Eidg. anerkannte Psychotherapeutin, dipl. Erziehungsberaterin, Schulpsychologin
  • 079 535 17 77
Zielpublikum
Alle, Erwachsene, Familien, Jugendliche, Kinder
Sprache
Deutsch, Spanisch
Profil

Methodenkombinierte psychologische Therapie, Beratung und Diagnostik mit systemischem Schwerpunkt für Familien, Erwachsene, Jugendliche und Kinder.
Psychologiestudium an der Universität Bern mit den Schwerpunkten Klinische Psychologie und Psychotherapie und Entwicklungspsychologie (Universität Bern, 2004 – 2011). Assistenz in Erziehungsberatung – Schulpsychologie (Erziehungsberatung Interlaken, 2013-2014). Postgraduale Weiterbildung in Systemischer Therapie und Beratung (ZSB Bern). Von 2014-2020 als Erziehungsberaterin – Schulpsychologin an der EB Interlaken, 2016 bis 2018 zudem als Psychotherapeutin in der Praxisgemeinschaft Dr. med. Franziska Steiner (Meiringen) und seit 2019 als Psychotherapeutin in eigener Praxis im ZSB tätig. Ab 2022 Studienleiterin und Dozentin im Bereich Systemische Psychotherapie, Mitglied Weiterbildungskommission ZSB.

ZSB Bern
Villettemattstrasse 15
3007 Bern
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Die Familienrekonstruktion ist eine «systemische Selbsterfahrung in der Gruppe» und eine diagnostische und therapeutische Methode, mittels welcher die eigenen familiären Prägungen, deren Wirkungen und Wechselwirkungen erkannt und räumlich-bildlich dargestellt werden können. Der Zugang zur eigenen Biografie ist Grundlage von Lebenszufriedenheit und für die Entwicklung einer professionellen Haltung sowie für die Sicherung der Qualität des eigenen therapeutischen Handelns von grosser Bedeutung. Die Gruppenselbsterfahrung startet 2–3-mal jährlich und findet in geschlossenen Gruppen (max. 12 Studierende) statt. Die Selbsterfahrungsleitung achtet auf einen wohlwollenden und für eine Selbstöffnung notwendigen sicherheitsspenden Beziehungsrahmen. Sie steht unter Schweigepflicht und hat keine weiteren Dozent:innenaufträge innerhalb der Weiterbildung. Für psychologische Psychotherapeut:innen ist die Teilnahme integraler Bestandteil der Psychotherapieweiterbildung und obligatorisch. Für angehende ärztliche Psychotherapeut:innen wird der Besuch der Familienrekonstruktion empfohlen.

Anmeldeformular

Im Vertiefungskurs wird einerseits theoretisches Wissen und Können aus der systemischen Therapiepraxis störungs- sowie themenspezifisch vertieft und eingeübt. Andererseits werden innerhalb der psychopathologischen oder psychiatrischen Spezialgebiete auch andere evidenzbasierte Therapieverfahren vermittelt. Die emotionsfokussierte Vorgehensweise wird gefestigt und auf unterschiedliche Settings (Einzel-, Paar- sowie Elternsetting) ausgeweitet. In der Mitte des Vertiefungskurses findet die Einführung in die Abschlussarbeit statt, die bis zum Abschlusskolloquium am Ende des Vertiefungskurses fertiggestellt werden muss. Während des Vertiefungskurses finden zwei Supervisionsblöcke in der Gruppe statt mit je wechselnden Gruppen-Supervisor:innen pro Block. Der Vertiefungskurs schliesst mit einem Abschlusskolloquium und einer mündlichen Prüfung ab.

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Im Grundkurs werden Konzepte und Methoden der systemischen Therapiepraxis anhand von Einblicken in reale Therapiefälle der Dozierenden anwendungsbezogen vermittelt. Die systemische Grundhaltung und die Gespr.chsführung im Mehrpersonensetting wird geübt und u.a. anhand von Videosequenzen analysiert. Im Weiteren werden die therapeutischen Schwerpunkte der bindungsbasierten und emotionsfokussierten Therapie eingeführt und die ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Psychotherapie vermittelt. Separat eingegangen wird ausserdem auf die die relevanten Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung und der Qualitätssicherung. Die Gruppen-Supervisionen starten im zweiten Drittel des Kurses. Der Grundkurs wird mit einem Abschlussseminar inklusive Kompetenzüberprüfung abgeschlossen.

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