Abhängigkeitsstörungen

Weiterbildner:innen

Seminar Inhalt

Abhängigkeitsstörungen

Inhalte

Im Seminar wird ein biopsychosoziales Modell als Grundlage für das Verständnis von Abhängigkeitserkrankungen vorgestellt. Dabei werden verschiedene Substanzen und ihre spezifischen Wirkmechanismen beleuchtet. Zudem werden die zentralen Herausforderungen, im intra- wie auch interpsychischien Bereich, in der therapeutischen Arbeit mit Abhängigkeitserkrankungen thematisiert und lösungsorientierte Ansätze zur professionellen Bewältigung dieser Herausforderungen vermittelt. Die inhaltliche Auseinandersetzung erfolgt praxisnah durch Fallbeispiele, gegebenenfalls ergänzt durch Videoaufnahmen oder persönliche Erfahrungsberichte von Betroffenen. Darüber hinaus fördern Kleingruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen und Präsentationen den interaktiven Austausch und die Vertiefung des Gelernten.

Ziele

  • Die Teilnehmenden verstehen das biopsychosoziale Modell als theoretische Grundlage zur Erklärung und Einordnung von Abhängigkeitserkrankungen.
  • Die Teilnehmenden erkennen, wie sie mit ambivalenten Klienten und deren oft ebenso ambivalenten Angehörigen therapeutisch navigieren können.
  • Die Teilnehmenden kennen die Besonderheiten verschiedener psychoaktiver Substanzen und deren Wirkung auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene.
  • Die Teilnehmenden gewinnen ein vertieftes Verständnis für individuelle Krankheitsverläufe und Veränderungsprozesse.
  • Die Teilnehmenden reflektieren eigene Haltungen, Werte und Grenzen im Umgang mit Abhängigkeitserkrankungen und erweitern ihre professionelle Handlungssicherheit.

Literatur

  • Lindenmeyer, J. (2016): Lieber schlau als blau. Beltz Verlag
  • Klein, R. (2014). Lob des Zauderns: Navigationshilfen für die systemische Therapie von Alkoholabhä Heidelberg: Carl- Auer
  • Klein, R. (2009). Berauschte Sehnsucht: Zur ambulanten systemischen Therapie süchtigen Trinkens. Heidelberg: Carl- Auer

 

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Die Familienrekonstruktion ist eine «systemische Selbsterfahrung in der Gruppe» und eine diagnostische und therapeutische Methode, mittels welcher die eigenen familiären Prägungen, deren Wirkungen und Wechselwirkungen erkannt und räumlich-bildlich dargestellt werden können. Der Zugang zur eigenen Biografie ist Grundlage von Lebenszufriedenheit und für die Entwicklung einer professionellen Haltung sowie für die Sicherung der Qualität des eigenen therapeutischen Handelns von grosser Bedeutung. Die Gruppenselbsterfahrung startet 2–3-mal jährlich und findet in geschlossenen Gruppen (max. 12 Studierende) statt. Die Selbsterfahrungsleitung achtet auf einen wohlwollenden und für eine Selbstöffnung notwendigen sicherheitsspenden Beziehungsrahmen. Sie steht unter Schweigepflicht und hat keine weiteren Dozent:innenaufträge innerhalb der Weiterbildung. Für psychologische Psychotherapeut:innen ist die Teilnahme integraler Bestandteil der Psychotherapieweiterbildung und obligatorisch. Für angehende ärztliche Psychotherapeut:innen wird der Besuch der Familienrekonstruktion empfohlen.

Ausschreibung und Anmeldung

Im Vertiefungskurs wird einerseits theoretisches Wissen und Können aus der systemischen Therapiepraxis störungs- sowie themenspezifisch vertieft und eingeübt. Andererseits werden innerhalb der psychopathologischen oder psychiatrischen Spezialgebiete auch andere evidenzbasierte Therapieverfahren vermittelt. Die emotionsfokussierte Vorgehensweise wird gefestigt und auf unterschiedliche Settings (Einzel-, Paar- sowie Elternsetting) ausgeweitet. In der Mitte des Vertiefungskurses findet die Einführung in die Abschlussarbeit statt, die bis zum Abschlusskolloquium am Ende des Vertiefungskurses fertiggestellt werden muss. Während des Vertiefungskurses finden zwei Supervisionsblöcke in der Gruppe statt mit je wechselnden Gruppen-Supervisor:innen pro Block. Der Vertiefungskurs schliesst mit einem Abschlusskolloquium und einer mündlichen Prüfung ab.

Anmeldeformular_VK

Daten Inhalte VK 14

 

 

 

 

 

Im Grundkurs werden Konzepte und Methoden der systemischen Therapiepraxis anhand von Einblicken in reale Therapiefälle der Dozierenden anwendungsbezogen vermittelt. Die systemische Grundhaltung und die Gespr.chsführung im Mehrpersonensetting wird geübt und u.a. anhand von Videosequenzen analysiert. Im Weiteren werden die therapeutischen Schwerpunkte der bindungsbasierten und emotionsfokussierten Therapie eingeführt und die ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Psychotherapie vermittelt. Separat eingegangen wird ausserdem auf die die relevanten Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung und der Qualitätssicherung. Die Gruppen-Supervisionen starten im zweiten Drittel des Kurses. Der Grundkurs wird mit einem Abschlussseminar inklusive Kompetenzüberprüfung abgeschlossen.

Anmeldeformular Grundkurs

Daten und Inhalte_GrK 16, AUSGEBUCHT

Daten und Inhalte_GrK 17, AUSGEBUCHT, es besteht eine Warteliste

Daten und Inhalte_GrK 18