Kontext Jugend

Weiterbildner:innen

Seminar Inhalt

Kontext Jugend

Inhalte

In diesem Seminar werden psychische Störungen sowie systemisch-bindungsbasierte Therapieansätze im Kontext der Jugend thematisiert.

Zudem werden die Grundlagen der Dialektisch-Behavioralen Therapie für Adoleszente (DBT-A) vermittelt, ergänzt durch einen Exkurs zum Thema Gender, der die spezifischen Herausforderungen unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten in der therapeutischen Arbeit beleuchtet.

Die Teilnehmenden erhalten einen praxistauglichen Methodenkoffer mit Techniken, die sie gezielt in ihrer Arbeit anwenden können.

Darüber hinaus wird die Arbeit mit Eltern in den Blick genommen: Einerseits der einfühlsame Umgang mit ihren Sorgen und der elterlichen Perspektive, andererseits die Vermittlung der Kernkomponenten des Emotionsfokussierten Skilltrainings (EFST) für Familien, um eine unterstützende und stärkende Elternarbeit zu fördern.

Ziele

  • Psychische Störungen und deren Prävalenzen im Jugendalter kennen
  • Systemisch-bindungsbasierte Therapieansätze kennen und deren Anwendung in der Arbeit mit Jugendlichen einordnen können
  • Die Grundlagen der DBT-A verstehen und wissen, wie zentrale Techniken in der Praxis umzusetzen sind
  • Sich der Bedeutung von Gender in der Therapie bewusst sein und die spezifischen Herausforderungen unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten in der therapeutischen Arbeit berücksichtigen können
  • Den Umgang mit Eltern kompetent gestalten, indem sie sowohl deren Perspektiven und Sorgen verstehen als auch die Kernkomponenten des Emotionsfokussierten Skilltrainings (EFST) anwenden können

Literatur

  • Dolhanty, J., Vassbo Hagen A.H., Austbo B., Hjelmseth, V. (2024). Emotionsfokussiertes Skillstraining für Familien. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht
  • Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: S3-Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung AWMF-Register-Nr. 138|001
  • Liechti, J. (2009). Dann komm ich halt, sag aber nichts. Motivierung Jugendlicher in Therapie und Beratung. Heidelberg: Carl-Auer
  • Rotthaus, W. (2002): Systemische Psychotherapie mit Jugendlichen. Psychotherapie im Dialog (4), 338 – 344
  • Steinhausen, H.-C. (2019). Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen. München: Elsevier
  • Von Auer, A. K. & Bohus, M. (2017). Interaktives Skillstraining für Jugendliche mit Problemen der Gefühlsregulatiuon (DBT-A) – Das Therapeutenmanual. Stuttgart: Schattauer

ZSB Bern
Villettemattstrasse 15
3007 Bern
T 031 381 92 82 info@zsb-bern.ch
Social Media
Newsletter abonnieren
Bleiben Sie auf dem neusten Stand unserer Angebote und Aktivitäten.

Die Familienrekonstruktion ist eine «systemische Selbsterfahrung in der Gruppe» und eine diagnostische und therapeutische Methode, mittels welcher die eigenen familiären Prägungen, deren Wirkungen und Wechselwirkungen erkannt und räumlich-bildlich dargestellt werden können. Der Zugang zur eigenen Biografie ist Grundlage von Lebenszufriedenheit und für die Entwicklung einer professionellen Haltung sowie für die Sicherung der Qualität des eigenen therapeutischen Handelns von grosser Bedeutung. Die Gruppenselbsterfahrung startet 2–3-mal jährlich und findet in geschlossenen Gruppen (max. 12 Studierende) statt. Die Selbsterfahrungsleitung achtet auf einen wohlwollenden und für eine Selbstöffnung notwendigen sicherheitsspenden Beziehungsrahmen. Sie steht unter Schweigepflicht und hat keine weiteren Dozent:innenaufträge innerhalb der Weiterbildung. Für psychologische Psychotherapeut:innen ist die Teilnahme integraler Bestandteil der Psychotherapieweiterbildung und obligatorisch. Für angehende ärztliche Psychotherapeut:innen wird der Besuch der Familienrekonstruktion empfohlen.

Ausschreibung und Anmeldung

Im Vertiefungskurs wird einerseits theoretisches Wissen und Können aus der systemischen Therapiepraxis störungs- sowie themenspezifisch vertieft und eingeübt. Andererseits werden innerhalb der psychopathologischen oder psychiatrischen Spezialgebiete auch andere evidenzbasierte Therapieverfahren vermittelt. Die emotionsfokussierte Vorgehensweise wird gefestigt und auf unterschiedliche Settings (Einzel-, Paar- sowie Elternsetting) ausgeweitet. In der Mitte des Vertiefungskurses findet die Einführung in die Abschlussarbeit statt, die bis zum Abschlusskolloquium am Ende des Vertiefungskurses fertiggestellt werden muss. Während des Vertiefungskurses finden zwei Supervisionsblöcke in der Gruppe statt mit je wechselnden Gruppen-Supervisor:innen pro Block. Der Vertiefungskurs schliesst mit einem Abschlusskolloquium und einer mündlichen Prüfung ab.

Anmeldeformular_VK

Daten Inhalte VK 14

 

 

 

 

 

Im Grundkurs werden Konzepte und Methoden der systemischen Therapiepraxis anhand von Einblicken in reale Therapiefälle der Dozierenden anwendungsbezogen vermittelt. Die systemische Grundhaltung und die Gespr.chsführung im Mehrpersonensetting wird geübt und u.a. anhand von Videosequenzen analysiert. Im Weiteren werden die therapeutischen Schwerpunkte der bindungsbasierten und emotionsfokussierten Therapie eingeführt und die ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Psychotherapie vermittelt. Separat eingegangen wird ausserdem auf die die relevanten Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung und der Qualitätssicherung. Die Gruppen-Supervisionen starten im zweiten Drittel des Kurses. Der Grundkurs wird mit einem Abschlussseminar inklusive Kompetenzüberprüfung abgeschlossen.

Anmeldeformular Grundkurs

Daten und Inhalte_GrK 16, AUSGEBUCHT

Daten und Inhalte_GrK 17, AUSGEBUCHT, es besteht eine Warteliste

Daten und Inhalte_GrK 18