Kontext Kinder und Entwicklungsstörungen

Weiterbildner:innen

Seminar Inhalt

Kontext Kinder und Entwicklungsstörungen

Inhalte

Es werden die wichtigsten psychischen Störungen und Entwicklungsstörungen (nach ICD- 10) im Kindesalter vorgestellt. Die Einbettung dieser Störungen erfolgt anhand entwicklungspsychologischer Grundlagen. Auf der Basis der systemischen Grundannahmen, theoretischen Konzepten der Bindungstheorie und dem „Zürcher Fit Konzept“ von Remo Largo wird ein Verständnis für multisystemische Behandlungsmethoden (Einzel- und systemisches Setting) entwickelt. Weiter werden praktische, systemtherapeutische Zugänge aufgezeigt und erarbeitet.

Ziele

  • Die Studierenden kennen die wichtigsten psychischen Erkrankungen im Kindesalter (nach ICD- 10) sowie deren Epidemiologie und die diagnostischen Kriterien
  • Die Studierenden kennen die wichtigsten Inhalte der Entwicklungspsychologie
  • Die Studierenden kennen die Inhalte und Anwendung der multisystemischen Behandlungsmethoden
  • Die Studierenden kennen verschiedene Anwendungs- und Kombinationsmöglichkeiten der multisystemischen Behandlungsmethoden

Lektüre zur Vorbereitung

  • Schmitt, A; Weckenmann M.F; Settingdesign in der (systemischen) Therapie mit Kindern – Teil I: Indikationen. Zeitschrift Familiendynamik, Heft 1 / 2009. Klett-Cotta Verlag.
  • Schmitt, A; Weckenmann M.F; Settingdesign in der (systemischen) Therapie mit Kindern – Teil II: Interventionen. Zeitschrift Familiendynamik, Heft 1 / 2009. Klett-Cotta Verlag.

Weiterführende Literatur

  • Largo, R.H; Jenni O.G. (2007) Das Zürcher Fit-Konzept.
  • Largo, R. (2005) Babyjahre.Piper Verlag
  • Levold, T., Wirsching, M. (Hrsg. 2014): Systemische Therapie und Beratung- das grosse Lehrbuch, Carl- Auer Verlag
  • Retzlaff, R. (2021). Spiel-Räume – Lehrbuch der systemischen Therapie mit Kindern und Jugendlichen. Klett-Cotta
  • Schreiter, D. (2014). Schattenspringer – wie es ist, anders zu sein. Panini
  • Simone, R. (2015). Aspergirls – Die Welt der Frauen und Mädchen mit Asperger. BELTZ
  • Döpfner M.; Schürmann; Frölich. (2016). Therapieprogramm für Kinder mit hyperaktivem und oppositionellem Problemverhalten. THOP.
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Die Familienrekonstruktion ist eine «systemische Selbsterfahrung in der Gruppe» und eine diagnostische und therapeutische Methode, mittels welcher die eigenen familiären Prägungen, deren Wirkungen und Wechselwirkungen erkannt und räumlich-bildlich dargestellt werden können. Der Zugang zur eigenen Biografie ist Grundlage von Lebenszufriedenheit und für die Entwicklung einer professionellen Haltung sowie für die Sicherung der Qualität des eigenen therapeutischen Handelns von grosser Bedeutung. Die Gruppenselbsterfahrung startet 2–3-mal jährlich und findet in geschlossenen Gruppen (max. 12 Studierende) statt. Die Selbsterfahrungsleitung achtet auf einen wohlwollenden und für eine Selbstöffnung notwendigen sicherheitsspenden Beziehungsrahmen. Sie steht unter Schweigepflicht und hat keine weiteren Dozent:innenaufträge innerhalb der Weiterbildung. Für psychologische Psychotherapeut:innen ist die Teilnahme integraler Bestandteil der Psychotherapieweiterbildung und obligatorisch. Für angehende ärztliche Psychotherapeut:innen wird der Besuch der Familienrekonstruktion empfohlen.

Ausschreibung und Anmeldung

Im Vertiefungskurs wird einerseits theoretisches Wissen und Können aus der systemischen Therapiepraxis störungs- sowie themenspezifisch vertieft und eingeübt. Andererseits werden innerhalb der psychopathologischen oder psychiatrischen Spezialgebiete auch andere evidenzbasierte Therapieverfahren vermittelt. Die emotionsfokussierte Vorgehensweise wird gefestigt und auf unterschiedliche Settings (Einzel-, Paar- sowie Elternsetting) ausgeweitet. In der Mitte des Vertiefungskurses findet die Einführung in die Abschlussarbeit statt, die bis zum Abschlusskolloquium am Ende des Vertiefungskurses fertiggestellt werden muss. Während des Vertiefungskurses finden zwei Supervisionsblöcke in der Gruppe statt mit je wechselnden Gruppen-Supervisor:innen pro Block. Der Vertiefungskurs schliesst mit einem Abschlusskolloquium und einer mündlichen Prüfung ab.

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Daten Inhalte VK 14

 

 

 

 

 

Im Grundkurs werden Konzepte und Methoden der systemischen Therapiepraxis anhand von Einblicken in reale Therapiefälle der Dozierenden anwendungsbezogen vermittelt. Die systemische Grundhaltung und die Gespr.chsführung im Mehrpersonensetting wird geübt und u.a. anhand von Videosequenzen analysiert. Im Weiteren werden die therapeutischen Schwerpunkte der bindungsbasierten und emotionsfokussierten Therapie eingeführt und die ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Psychotherapie vermittelt. Separat eingegangen wird ausserdem auf die die relevanten Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung und der Qualitätssicherung. Die Gruppen-Supervisionen starten im zweiten Drittel des Kurses. Der Grundkurs wird mit einem Abschlussseminar inklusive Kompetenzüberprüfung abgeschlossen.

Anmeldeformular Grundkurs

Daten und Inhalte_GrK 16, AUSGEBUCHT

Daten und Inhalte_GrK 17, AUSGEBUCHT, es besteht eine Warteliste

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